A. wie Aufmerksamkeit

„Du musst dich mehr konzentrieren!“ 

Wie oft hört wohl ein Kind mit Lernbarrieren diesen Satz so oder in ähnlicher Form.  Allerdings hilft er nur bedingt und nur für kurze Zeit. Aufmerksamkeit lässt sich nämlich nicht befehlen. Außerdem weiß Ihr Kind vermutlich gar nicht so recht, was Sie mit Konzentration meinen. Denn Aufmerksamkeit kommt von Innen.

Beobachten Sie sich doch einmal selbst! Wann sind Sie aufmerksam? Wann bleiben Sie konzentriert bei der Sache?
Vermutlich geht es Ihnen so wie allen Menschen dieser Welt: Wenn Sie etwas interessiert oder wenn Sie motiviert sind.

Im Training geht es nun darum, mit Hilfe einer lösungsfokussierten Kommunikation kleine Erfolgsschritte zu dokumentieren, die wiederum helfen, den Selbstwert zu verbessern. Durch den verbesserten Selbstwert: „Ich kann das!“ steigt die Freude am Tun. Die Selbststeuerung, die mehr und mehr möglich wird, kommt als positive Erfahrung hinzu. Ein positiver Kreislauf kann beginnen. Aufmerksamkeit und Konzentration stellen sich allmählich von selbst ein.

Speziell bei diesem Prozess sehen wir die Eltern als Partner. Für das Kind ist es von großer Bedeutung, dass Papa und Mama (oder andere Bezugspersonen) in der Lage sind, Entwicklungsschritte des Kindes im Alltag (bei der Aufgaben- oder Übungssituation) zu erkennen und zu fördern. Mindestens ein Elternteil (oder eben eine andere Bezugsperson) sollte demnach bei jedem Training anwesend sein, um zu lernen, Fortschritte zu erkennen und  lösungsfokussiert und ressourcenorientiert zu begleiten. Wichtig dabei ist auch, die Hilfestellungen nach und nach auszublenden.

Ziel eines jeden B.A.S.I.S.-Trainings ist es daher, dass das Kind oder der Jugendliche selbstgesteuert seine Aufmerksamkeit zielgerichtet lenken kann.